Gymnasium Siegburg Alleestrasse

mit bilingualem Zweig: deutsch-französisch | ABIBAC - Schule

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Qualitätssicherung

Ein Schulprogramm bildet nicht den Rahmen, der einer ausführlichen Diskussion des Qualitätsbegriffes im Bildungswesen angemessen wäre. Dennoch sollen zumindest wesentliche Aspekte des Begriffs „Qualität“ umrissen werden, die es in Schule zu sichern gilt. Anschließend soll kurz dargelegt werden, auf welche Aspekte des Begriffs die Fokussierung erfolgen soll.

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Auf den verschiedenen Ebenen von Schule spielt immer Qualität im Sinne des Umgangs miteinander eine Rolle. Sozialkompetenz, Führungskompetenz, Leitungsqualifikationen und -qualitäten auf allen Ebenen (Lernende – Lernende; Lehrende – Lehrende, Leitende – Leitende; Lernende – Lehrende usw.) eine entscheidende Rolle, da durch sie erst das Funktionieren des Gesamtsystems ermöglicht wird.

In diese Kommunikationsqualitäten ist entsprechend auch der Umgang mit den außerschulischen Partnern und deren Umgang mit Schule, die Kommunikation mit dem Schulträger, der Schulaufsicht usw. einzubeziehen. Diese Qualitäten werden hier nicht näher betrachtet werden können.

Administrative Kompetenzen und Qualitäten sind ebenfalls nur zum Teil im Schulprogramm zu erfassen, zumindest dort, wo sie nicht mehr operationalisierbar sind. Ungeachtet dessen sind sie steter Gegenstand des Schulalltags und werden vor allem im Gespräch fortlaufend evaluiert und dort, wo dies möglich ist, optimiert (Ergebnisoptimierung, Prozessoptimierung, Zeitoptimierung u.a.).

 Der fachliche Bereich des Unterrichts lässt sich demgegenüber und auch vor dem Hintergrund von zu erwerbendem Wissen und Kompetenzen seitens der Lernenden gemäß verschiedener Standards operationalisieren und evaluieren.

Die Fachkonferenzen beraten regelmäßig über die Fortentwicklung des Curriculums, beziehen eigene Erfahrungen ein und nutzen Gelegenheiten zur Fortbildungen zum Beispiel im Bereich neuer Unterrichtsmethoden, eigenverantwortlichen Arbeitens usw. In den Fächern der Zentralen Prüfungen und der Lernstandserhebungen (s. dort) finden zusätzliche Rückmeldungen statt, ebenso über Klassenarbeiten und Klausuren, die zum Teil parallelisiert, gemeinsam vorbereitet und ggf. kreuzkorrigiert werden. In einigen Fachschaften ist es üblich, gerade Klausuren, die im unteren Bereich der Notenskala angesiedelt sind, von Kollegen oder Kolleginnen gegenlesen zu lassen.

Facharbeiten wurden und werden unterrichtlich oder projektartig vorbereitet. Hier reagiert die Schule einerseits auf die zunehmende Praxis der ungekennzeichneten Zitation, andererseits auf die ebenfalls nicht immer vorhandenen Fähigkeiten, die für die Erstellung einer Facharbeit gefordert werden müssen. So hat das Fach Deutsch  die Aufgabe übernommen, in allen Kursen kleine „Vorfacharbeiten“ anfertigen zu lassen, die eingesammelt, bewertet und besprochen wurden, um diesem Manko entgegenzuwirken. Nach Abgabe und Korrektur der Facharbeiten wird es dann möglich sein, dieses Verfahren auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen (z.B. durch Fragebogen oder Befragungen, Konferenzrückmeldungen usw.).
Zur Qualitätssicherung gehört auch die institutionalisierte Reflexion über die zentralen Prüfungen (zentrale Klausuren am Ende der Einführungsphase, Abiturprüfungen und auch Lernstandserhebungen  / s. dort).