Qualitätssicherung
Ein Schulprogramm bildet nicht den Rahmen, der einer ausführlichen Diskussion des Qualitätsbegriffes im Bildungswesen angemessen wäre. Dennoch sollen zumindest wesentliche Aspekte des Begriffs „Qualität“ umrissen werden, die es in Schule zu sichern gilt. Anschließend soll kurz dargelegt werden, auf welche Aspekte des Begriffs die Fokussierung erfolgen soll.
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Auf den verschiedenen Ebenen von Schule spielt immer Qualität im Sinne des Umgangs miteinander eine Rolle. Sozialkompetenz, Führungskompetenz, Leitungsqualifikationen und -qualitäten auf allen Ebenen (Lernende – Lernende; Lehrende – Lehrende, Leitende – Leitende; Lernende – Lehrende usw.) eine entscheidende Rolle, da durch sie erst das Funktionieren des Gesamtsystems ermöglicht wird. In diese Kommunikationsqualitäten ist entsprechend auch der Umgang mit den außerschulischen Partnern und deren Umgang mit Schule, die Kommunikation mit dem Schulträger, der Schulaufsicht usw. einzubeziehen. Diese Qualitäten werden hier nicht näher betrachtet werden können. Administrative Kompetenzen und Qualitäten sind ebenfalls nur zum Teil im Schulprogramm zu erfassen, zumindest dort, wo sie nicht mehr operationalisierbar sind. Ungeachtet dessen sind sie steter Gegenstand des Schulalltags und werden vor allem im Gespräch fortlaufend evaluiert und dort, wo dies möglich ist, optimiert (Ergebnisoptimierung, Prozessoptimierung, Zeitoptimierung u.a.). |
Der fachliche Bereich des Unterrichts lässt sich demgegenüber und auch vor dem Hintergrund von zu erwerbendem Wissen und Kompetenzen seitens der Lernenden gemäß verschiedener Standards operationalisieren und evaluieren.
Facharbeiten wurden und werden unterrichtlich oder projektartig vorbereitet. Hier reagiert die Schule einerseits auf die zunehmende Praxis der ungekennzeichneten Zitation, andererseits auf die ebenfalls nicht immer vorhandenen Fähigkeiten, die für die Erstellung einer Facharbeit gefordert werden müssen. So hat das Fach Deutsch die Aufgabe übernommen, in allen Kursen kleine „Vorfacharbeiten“ anfertigen zu lassen, die eingesammelt, bewertet und besprochen wurden, um diesem Manko entgegenzuwirken. Nach Abgabe und Korrektur der Facharbeiten wird es dann möglich sein, dieses Verfahren auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen (z.B. durch Fragebogen oder Befragungen, Konferenzrückmeldungen usw.).





