Gymnasium Siegburg Alleestrasse

mit bilingualem Zweig: deutsch-französisch | ABIBAC - Schule

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Neue Unterrichtsmethoden

Wer sich auf die Suche nach der erfolgversprechenden Unterrichtsgestaltung begibt, wird schnell im Dschungel der leicht 100 verschiedenen methodischen Varianten, die alle den Anspruch auf Aktualität erheben können, untergehen und verzweifeln. Bleibt man da doch besser bei den alt bewährten Formen der letzten Jahrzehnte?

Kunst

Unsere Schülerinnen und Schüler – und damit auch ihre Lehrer – sehen sich heute mit veränderten Erwartungen und Herausforderungen konfrontiert: Neue Rahmenbedingungen wie die verkürzte Schulzeit sowie Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, die aus den Bildungsstandards hervorgehen, erfordern reflektierte unterrichtsmethodische Orientierungen und Neu-Ausrichtungen. Hierbei gibt es nicht die eine grundsätzlich überlegene Methode. Grundsätzlich jedoch verändert sich der Unterricht hin zu schüler- und handlungsorientierten Formen mit den Zielen der individuellen Förderung, des „Lernen Lernens“, der Erziehung zur Selbstständigkeit sowie der Stärkung von kommunikativen, sozialen und Problemlösungskompetenzen.

Auch wenn in den verschiedenen Fächern naturgemäß unterschiedliche Unterrichtsmethoden und Arbeitsformen eingesetzt werden, so lassen sich fächerübergreifend unter dem Sammelbegriff des Eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA) Techniken zusammenfassen, die zu selbstständigen Arbeitsformen wie Projektarbeit oder Stationenlernen anleiten. Sie verlangen von den Kindern ein hohes Maß an Eigenständigkeit und methodischer Disziplin, ermöglichen dabei aber vor allem ein individuelles Lerntempo und stärken Eigeninitiative, Teamfähigkeit sowie Präsentations- und Organisationskompetenz. Curricular fest implementiert ist etwa im Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 7 eine Projektarbeit zu einem der Unterrichtsthemen des Jahres. Zum Standard des Geschichtsunterrichts gehört das Stationenlernen ebenso wie Wochenpläne im Fremdsprachenunterricht. Wichtig in diesen Zusammenhang sind schließlich auch unser erprobtes Mentorensystem und das Förderkonzept „Schüler helfen Schülern“.